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Zukunft in Arbeit –
Arbeit ohne Zukunft?

Digitalisierung verändert unser Leben. Privat und im Arbeitszusammenhang.

Arbeit ist mehr als der eigene Arbeitsplatz. Arbeit ist auch der eigene Einsatz für andere Menschen, sei es über Pflege, Kindererziehung, Ehrenamt, Wertschätzung oder Politik. „Care ist für produktive Arbeit und das kapitalistische Wirtschaftssystem die Grundlage. Vor allem ist Arbeit unweigerlich auch etwas aus dem der Mensch einen Sinn zieht und sich selbst mitunter darüber identifiziert.

Aber ganz egal ob Job, Beruf oder Berufung, die Arbeits- und somit auch die Lebenswelt verändert sich, wie sie es auch in den letzten Jahrhunderten immer getan hat. Jedoch hat sich das Tempo der Veränderung derart beschleunigt, dass innerhalb einer Generation mehrere radikale Techniksprünge stattfinden. Neue Berufsbilder entstehen, andere verschwinden ganz – mache erhalten nur einen neuen Namen.

Die Arbeit wird sich in der Zukunft verändern. Was bedeutet die Digitalisierung für die Beschäftigten? Welche Herausforderungen kommen auf sie zu? Muss alles technisch mögliche wirklich umgesetzt werden?

Diese Gesichtspunkte und viele mehr wollen wir in unserer Sendereihe behandeln. Expert*innen und Betroffene werden zu Wort kommen.

Der mitbestimmte Algorithmus – Gestaltungskompetenz für den Wandel der Arbeit

Bei der Einführung und Gestaltung von Künstlicher Intelligenz (KI) spielen Betriebs- und Personalrät*innen eine Schlüsselrolle. Was bedeutet der digitale Wandel für ihre Arbeit? Wie können sie die neue Arbeitswelt mitgestalten? Wie können sie Mitbestimmungsrechte in Hinblick auf KI umsetzen?

Hier vertiefen wir diese Themen in Form eines Vortrags von Welf Schröter. Er ist Initiatior, Mitbegründer und Leiter des Forums Soziale Technikgestaltung beim DGB , das 1991 seine Arbeit aufnahm.

Künstliche Intelligenz – wer steuert wen?

„Künstliche Intelligenz – Wer steuert wen?“ – das Thema der ver.di Digitalkongress 2020 Podiumsdiskussion. Es sprechen:
• Welf Schröter, er ist Autor und Gründer des Forums soziale Technikgestaltung
• Florian Haggenmiller, er ist ver.di Gewerkschaftssekretär im Bereich Innovation und Gute Arbeit
• Birgit Forthofer, sie ist Betriebsrätin bei der Telekom
• Dagmar Boedicker, die das Forum Informatiker_Innen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF e.V.) vertrat und
• Marco Stipek, der als Gründer und Geschäftsführer von Geek Space 9 GmbH die Unternehmersicht beisteuerte

Genderungerechtigkeiten durch Automatisierung

Arbeitsplätze von Frauen und Männer werden durch Automatisierung unterschiedlich betroffen sein, weil beide unterschiedliche Jobs auf dem Arbeitsmarkt besetzen.

In dieser Sendung werden Ungerechtigkeiten und Diskriminierungen diskutiert, die durch stereotype Programmierungen seitens der Programmierer, erfolgen.

Man spricht von ‘algorithmic bias’, ein deutsches Wort gibt es dafür noch nicht. Gemeint sind damit diskriminierende Algorithmen oder algorithmische Voreingenommenheit in der Programmierung.

Blick junger Menschen auf den Arbeitsmarkt der Zukunft

Eine Gruppe unserer Gesellschaft ist am stärksten von den Veränderungen der Arbeitswelt betroffen. Und zwar die Kinder und Jugendlichen. Desto jünger du bist, desto mehr wirst du noch von der Digitalisierung, dem Klimawandel und dem Wandel in der Arbeitswelt mitbekommen. Durch den demographischen Wandel wird die Stimme dieser Generation aber nicht ausreichend gehört. Deshalb haben wir sechs Junge Menschen gefragt was für Ziele sie haben und wie sie im Hinblick auf ihr berufliches Leben in die Zukunft sehen.

Gesprächspartner*innen: 3 Schüler*innen, 1x junger Mann auf dem Weg in die Ausbildung, 1x junger Mann, vor Abitur und FFF-Aktivist, 1x junge Frau, vor Abitur
1x BuFDi, junge Frau
1x ehem. Pflegerin und pädagogische Hilfskraft, schwanger
1x junger Mann, Robotiker und KI-Entwickler